BEM

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) für Ihr Unternehmen

Seit 12 Jahren ist es Gesetz: Kranke Beschäftigte haben nach Rückkehr an den Arbeitsplatz Anspruch auf  ein internes Verfahren zur Wiedereingliederung. Dies gilt ab sechs Wochen innerhalb eines Jahres und ist unabhängig von der Erkrankungsart (vom Beinbruch bis zum Herzinfarkt). Es geht darum, Hürden aus dem Weg zu räumen und rückkehrenden Beschäftigten eine Brücke zu bauen, um wieder gut einzusteigen. Das ist gut für die Beschäftigten. Da stellt sich die Frage, ist das auch gut für Ihr Unternehmen?

Gelungene Betriebliche Wiedereingliederung (BEM) reduziert den Krankenstand und damit die Kosten fürs Personal. 

Prüfen Sie es doch einmal für Ihre Organisation und machen folgende Bestandsaufnahme:

  • Wie hoch ist der Krankenstand in Ihrer Organisation?
  • Wie viele Mitarbeiter waren in den vergangenen 12 Monaten mehr als 42 Kalendertage krank und haben damit Anspruch auf BEM?
  • Wie ist die Altersverteilung Ihrer Belegschaft?

Verschaffen Sie sich zunächst Klarheit über den tatsächlichen Krankenstand und damit über die aktuellen Fehlzeiten und damit verbundenen Kosten. In Verbindung mit der Altersverteilung Ihrer Belegschaft können Sie daraus Prognosen ableiten, was in kommenden Jahren an Kosten auf Sie zukommt, wenn Sie nichts unternehmen.

BEM ist eine Investition in die Zukunft

BEM dient dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit und kann Fachkräfte-Mangel entgegen wirken. Mit dem BEM-Verfahren werden vor allem drei Ziele verfolgt:

  • Arbeitsunfähigkeit überwinden
  • Neuer Arbeitsunfähigkeit vorbeugen
  • Den Arbeitsplatz erhalten

BEM fragt immer auch nach dem Zusammenhang von Erkrankung und Arbeitsplatz. Diese Sichtweise ist neu. Sie hilft dem Betrieb, weil sie den Mitarbeitern hilft.  Es hat sich gezeigt, dass dort, wo ein vertrauensvolles BEM eingeführt wurde, die Krankenquoten nachhaltig sinken.

BEM rechnet sich für alle Beteiligten weil die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten gefördert wird. 

Schließlich geht es auch um den Erhalt der Arbeitsfähigkeit bis zum Renteneintritt. Betriebe müssen mit ihren alternden Mitarbeitern auskommen. Fachkräfte sind am Arbeitsmarkt zunehmend schwer zu finden. So gilt es, die alternde Belegschaft fit zu halten, zu motivieren und gesund zu führen. Dafür ist BEM ein wichtiger Baustein.

Wie funktioniert BEM?

Das Gesetz ist kurz. Es regelt nur das Nötigste. Das ist ein Vorteil, weil jede Firma BEM passend zu den vorhandenen Strukturen einführen kann. Der Nachteil ist, man muss sich Gedanken machen. Wie bei allem, was neu eingeführt wird, ist es zunächst mit Aufwand verbunden. Doch dieser Aufwand wird sich schnell auszahlen.

Sie brauchen Unterstützung? 

Wir beraten Organisationen von der ersten Planung an. Es beginnt mit vorbereitenden Gesprächen z. B. mit der Geschäftsleitung, der Personalabteilung und der Mitarbeitervertretung.

In gemeinsamen Meetings mit allen Beteiligten vermittlen wir umfassend:

  • Basiswissen zu BEM
  • Was muss, was kann sein im BEM?
  • Wie lässt sich BEM in Ihre vorhandenen Strukturen einbauen?
  • So können Sie BEM jetzt konkret durchführen.

 

Im BEM geht es immer um eine Einzelfallbetrachtung. Gleichwohl macht es Sinn, die organisatorischen Abläufe dazu zu standardisieren. Sonst laufen Organisationen Gefahr, dass sie das Rad jedes Mal neu erfinden. Das kostet Zeit und damit Geld.

Warum fehlt in vielen KMU ein BEM?

Das liegt nach unserer Erfahrung vor allem an:

  • Unkenntnis von BEM
  • Überschätzung des Aufwandes
  • Unterschätzung des Nutzens für die Organisation

 

 Wo stehen Sie mit BEM?

 

  • Überlegen Sie, ob / wann / wie Sie BEM einführen sollen?
  • Sind Sie bei der Einführung stecken geblieben, weil es klemmt?
  • Haben Sie aktuell niedrige Fehlzeiten?

Zwei weitere wichtige Argumente für BEM

Organisationen ohne BEM werden zwar nicht aktiv bestraft. Allerdings hat fehlendes BEM bei Rechtsstreitigkeiten negative Konsequenzen. Wenn es  wegen einer krankheitsbedingten Kündigung zum Arbeitsgerichtsprozess kommt, wird die Kündigung in der Regel für unwirksam erklärt, wenn die Organisation kein BEM betreibt. Dies gilt auch für unzurei­chend durchgeführte BEM-Verfahren.

 

Und noch ein positiver Anreiz, endlich BEM einzuführen: Manchmal gehören zum gelungenen Wiedereinstieg Anpassungsmaßnahmen, die Investitionen in eine neue Arbeitsplatzausstattung beinhalten. Hierfür gibt es Fördergelder und Zuschussmöglichkeiten, die sich die Unternehmen nicht entgehen lassen sollten.

Wie können wir Ihre Organisation unterstützen?

Wir begleiten Geschäftsführung, Personaler und Interessensvertreter bei der BEM-Einführung. Zu unserem Leistungsspektrum gehört:

  •  Entwicklung eines maßgeschneiderten BEM-Konzeptes
  •  Vermittlung des rechtlichen Grundwissens inkl.   Datenschutzbestimmungen
  •  Empfehlung von Vorlagen und Handlungshilfen
  •  Schulung und Begleitung des internen BEM-Teams

 

Wir bieten Leistungen in unterschiedlichen Formaten an:

  •  Beratungsstunden/-tage in Ihrer Organisation
  •  Inhouse-Veranstaltungen wie Workshops, Seminare, Trainings
  •  Begleitung und Supervision für BEM-Verantwortliche

Eine zufriedene Kundenstimme

Wir möchten uns ganz herzlich für Ihre tolle Unterstützung bedanken. Ohne Ihr informatives Know-How, Ihre hilfreiche ProzessbegIeitung und Ihre schnellen Antworten wären wir heute noch nicht so weit mit der Einführung unseres BEM-Prozesses. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen.“

Ines Irion-Bail, Personalentwicklung, Firma Willis GmbH & Co. KG

 

Was könnte der nächste Schritt für Sie sein? Lassen Sie uns ins Gespräch kommen. Sie erreichen uns per E-Mail an info@zeit-fuer-mut.de  und per Telefon 0157 – 393 757 53.